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Tourenplanung um den Traktor herum

01. Februar 2021

Frank Rutowicz

Kunden stellen fest, im Einsatz werden ihre Liegenschaften zweimal angefahren: Erst schiebt ein Traktor nur den Gehweg frei, danach kommen Mitarbeiter mit der Handräummaschine, Schippe, Besen und räumen den Hauszugang.

Ist das effektiv?

„Ja, das ist es“, sagt Uwe Schumacher. „Diese Vorgehensweise ist ein wichtiges Puzzleteil unseres Konzeptes. Im Winterdienst geht es immer darum, Zeit zu sparen und der effektive Einsatz der Traktoren ist hier eine wichtige Stellschraube.

Der Traktor befreit schnell viel Fläche von Schnee und Eis. Voraussetzung: Die Bereiche müssen barrierefrei und breit genug sein. Die schmalere Handräummaschine benötigt ebenfalls diese Voraussetzungen. Sie wird von Mitarbeiter*innen geführt, die aber auf Treppen auch zu Schippe und Besen greifen.“

Schneeräumung mit dem Köppl-Handräumgerät
Schneeräumung mit dem Köppl-Handräumgerät

Zeitversetzte Räumung, das ist unser System!

Uwe Schumacher: „Die schnellste Arbeitsmaschine, der Traktor, wird möglichst nicht dadurch eingebremst, dass der Fahrer ständig aussteigt und den Besen schwingt. Deswegen teilen wir die Flächen einer Liegenschaft. Das heißt, der Traktor räumt die öffentlichen Gehwege. Danach kommen die Mitarbeiter mit dem Handreinigungssystem (Handräummaschine, Schippe, Besen) und reinigen die restlichen Bereiche. Beide Systeme ergänzen sich vor Ort, arbeiten jedoch zeitlich unabhängig voneinander. Das stellt etwas höhere Anforderungen an die Mitarbeiter, aber die Sache ist es wert.

Handräumung mit dem Besen
Handräumung mit dem Besen

Ich gebe zu, für die Kunden ist diese Zweiteilung manchmal etwas verwirrend. Sie könnten glauben, dass im Einsatz manche Bereiche ihrer Liegenschaft vergessen werden. Aber diese zeitversetzte Räumung ist eben unser System. Seit fast zehn Jahren machen wir damit gute Erfahrungen.“